Herzlich willkommen bei ISPRAT
ISPRAT ist eine Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis. Ziel der Forschungskooperation ist der Einsatz von Informationstechnologie zur Erleichterung der Kommunikation zwischen Bürger und der Verwaltung der öffentlichen Hand. Die Informationstechnologie soll dabei aufgrund ihrer Auswirkung auf Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung nicht nur als technisch-organisatorische, sondern auch als politisch verstandene Disziplin gesehen werden.
Aktuelles

ISPRAT Whitepaper - Die einheitliche Behördenrufnummer 115 als Katalysator für die Transformation der öffentlichen Verwaltung in Deutschland
Zitat aus dem Geleitwort:
„Der einheitliche Behördenruf 115 ist einer der effektivsten Tempomacher für
einen umfassenden Modernisierungsprozess der öffentlichen Verwaltung in Deutschland. Inzwischen bietet der Behördenruf schon ca. 18 Millionen Bür-
gern einen einfachen telefonischen Zugang zur Verwaltung von Bund, Ländern
und Kommunen und zu Antworten auf ihre Fragen. Damit ist die Einführung
der Behördenrufnummer 115 ein beispielhafter Erfolg für die Entwicklung eines modernen digitalen Deutschlands, das für Bürger und Verwaltung gleichermaßen Nutzen schafft.
Das Besondere dabei: Dieser Erfolg war möglich, ohne dass ein einziges Gesetz verabschiedet werden musste. Alle heute und künftig beteiligten öffentlichen Körperschaften nehmen auf freiwilliger Basis teil und akzeptieren dabei die Anfor-derungen an die Qualität der zu erbringenden Dienstleistungen.“
Staatssekretär Horst Westerfeld
Bevollmächtigter der Hessischen Landesregierung für E-Government und Informationstechnologie

ISPRAT Projekt
Web 2.0 in der deutschen Verwaltung - Social Media Guidelines
Die „Social Media Guidelines“ sind das Ergebnis der rechts- und verwaltungs-wissenschaftlichen Auseinandersetzung des Lorenz-von-Stein-Instituts für Verwaltungswissenschaften im Rahmen des von ISPRAT geförderten Projekts „Web 2.0 in der öffentlichen Verwaltung“. Da soziale Netzwerke auch für die öffentliche Verwaltung immer wichtiger werden, empfiehlt die Studie, den Umgang mit diesen Diensten an einem Regelwerk auszurichten. Die Nutzung der Dienste kommt vor allem für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, aber auch für den fachlichen Diskurs in Betracht, soweit die öffentliche Verwaltung ihr konkretes „Verhalten auf der Plattform“ an bestimmten Vorgaben ausrichtet und rechtlich bedenkliche Funktion nicht oder nur eingeschränkt nutzt. Im zweiten Teil der Studie finden sich konkrete Formulierungs-vorschläge zur Gestaltung eines Regelwerks. Die Richtlinien für die Einbindung sozialer Netzwerke sind nicht „in Stein gemeißelt“. Sie sollen offen diskutiert und kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Abschlussbericht Sicherheit vs. Privatheit
Warum geben Menschen in sozialen Netzwerken viele Daten preis, misstrauen aber Online-Shops oder Verwaltungsangeboten? Eine Studie ergab, dass Internet-Nutzer bereit sind, für Transaktionen Daten zu übermitteln, wenn der Tausch „Daten gegen Leistung“ fair und nachvollziehbar ist. Sie vertrauen Anbietern, die in der Offline-Welt einen guten Ruf haben. Auch Qualität von Webseiten und Kundenservice stärken das Vertrauen.


