Foto: Think Tank

ISPRAT ist eine Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis. Ziel der Forschungskooperation ist der Einsatz von Informationstechnologie zur Erleichterung der Kommunikation zwischen Bürger und der Verwaltung der öffentlichen Hand. 

Mobilisierungspotenziale von Verwaltungsprozessen
Ein Leitfaden zur Identifikation von Verwaltungsprozessen mit dem höchsten Mobilisierungspotenzial 

Anlässlich der Herbsttagung Staatsmodernisierung 2016 veröffentlicht NEGZ/ISPRAT den Abschlussbericht des Projektes "Mobilisierungspotenziale von Verwaltungsprozessen", das gemeinsam von der Technischen Universität München und des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme durchgeführt wurde. In dem vorgelegten Leitfaden werden die Ergebnisse vorgestellt. Der Merkmals- und Kriterienkatalog versetzt Entscheidungsträger der öffentlichen Verwaltung in die Lage, Prozesse zu identifizieren, die über das höchste Potenzial zur Mobilisierung verfügen. 

Leitfaden |
 
Abschlussbericht

 

 

Digitale Vernetzung von Staat mit Wirtschaft und Gesellschaft
- Akteursorientierte Handlungsempfehlungen für Politik und Verwaltung -

Digitale Netzwerktechnologien bieten die Chance, auch Entscheidungs- und Produktionsprozesse des öffentlichen Sektors neu und angepasst an die moderne Gesellschaft zu gestalten. 

Die wissenschaftlichen Projektpartner Fraunhofer FOKUS, Donau-Universität Krems, Technische Universität München und Potsdam eGovernment Competence Center haben sich im Rahmen der ISPRAT-Arbeitsgruppe "Open Government" vorgenommen, wesentliche Elemente von strategischer Führung für vernetzte Politik und Verwaltung in der digitalen Gesellschaft zu identifizieren.

Die grundlegende Annahme ist, über die Fokussierung auf einzelne Akteursgruppen, Handlungsoptionen für die vernetzte Verwaltung zu erhalten. Ziel der Studie ist es, das Innovationspotenzial der Digitalisierung für unterschiedliche Akteursgruppen in deren Routine- und Arbeitsprozessen besser nutzbar zu machen.

Handlungsempfehlungen, die als Kernstück des Projektes zu verstehen sind, werden im Abschlussbericht vorgestellt. So sollte die Politik übergreifend ein Bündel an Maßnahmen erarbeiten, welche geeignet sind in Verwaltung und Wirtschaft Anreize zur Bereitstellung von Daten zu schaffen und interdisziplinäre Zusammenarbeit zu honorieren. Das Topmanagement der Verwaltung sollte ein System zur gemeinsamen Datenhaltung und zum Stammdatenmanagement einführen, welches den Stakeholdern akteursorientiert zur Verfügung steht und dem Plattformgedanken folgend, Weiterentwicklungen durch die Zivilgesellschaft ermöglicht.

Vollständiger Abschlussbericht   |   
 
Zusammenfassung der Studienergebnisse

Herbsttagung Staatsmodernisierung 2015 –
Transdisziplinäre Konferenz von NEGZ und ISPRAT 

  • Nationales E-Government Kompetenzzentrum stellt Liste der Top 100 Verwaltungsleistungen für Bürger vor
  • CIO Krebs formuliert dringenden Handlungsbedarf für flächendeckende digitale Services

Gemeinsam haben ISPRAT und das NEGZ am 3. November in Berlin die Herbsttagung Staatsmodernisierung 2015 veranstaltet. Mehr als 150 Experten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten in der Landesvertretung Baden-Württemberg über aktuelle Herausforderungen des E-Governments, erforderliche Modernisierungsmaßnahmen und konkrete Handlungsempfehlungen.

Konferenzbroschüre | Pressemeldung

Impressionen

Neue Medien für die Stadtplanung: zukünftige Nutzer planen ihre Stadt mit Serious Games und Social Media

• Junge Darmstädter Bürger planen umfangreiche Lösungen für die Neugestaltung von Brachflächen
• Serious Games und Social Media motivieren aktive Beteiligung
• ISPRAT-Wissenschaftstag: Wissenschaftler der TU Darmstadt stellen Webplattform „URcity“ vor

Gestaltungsmöglichkeiten fördern die Akzeptanz der Entscheidungen von Politik und Verwaltung. Durch den Einsatz neuer Medien bezieht die Stadt Darmstadt erstmalig die junge Generation in Beteiligungsprozesse zur Stadtplanung ein. Online-Games in Verbindung mit Sozialen Medien motivieren die zukünftigen Nutzer, sich zu beteiligen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bietet damit eine Plattform für die Formulierung spezifischer Interessen von Jugendlichen und der gezielten Adressierung dieser Interessen an die Stadt.

Dies sind die Ergebnisse der ISPRAT-Studie „Bürgerbeteiligung 2.0 – Serious Games und Social Media als IT-gestützte Anreizsysteme für die ‚Piraten‘-Generation am Beispiel Konversionsflächen der Stadt Darmstadt“.

Abstract des Abschlussberichtes (Die vollständige Version senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu. Kontakt:  hamburg (at) isprat.net

Deutschland braucht Digitale Räume

· Digitale Räume: IT und Urbanisierung bestimmen ökonomischen und sozialen Wohlstand
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Urbanisierung digital: Win-Win-Situation für Politik, Bürger und Verwaltung
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ISPRAT Whitepaper initiiert Diskurs zur Stadtentwicklung in der digitalen Welt

Die digitale Revolution und die fortschreitende Urbanisierung werden zu prägenden Bestimmungsfaktoren für den Wohlstand von Industrienationen. Die Informationstechnik wird dabei großen Einfluss auf Städte und geografische Räume im Allgemeinen haben. Als neue Infrastruktur durchzieht sie die moderne urbane Lebenswelt und wird diese deutlich verändern.

Whitepaper "Digitale Räume - Stadtentwicklung in der digitalen Welt"

Presseinformation

Manifest für Digitale Räume   

Am 3. Juni 2014 fand in Köln im Gürzenich der "Campus Digitale Räume" statt. Diese Veranstaltung war als ein offener Raum für das Nachdenken über die Zusammenhänge von Urbanisierung und digitaler Revolution angelegt.

Die Dokumentation der Ergebnisse dieses Tages besteht aus zwei Teilen: einem Präsentationsdokument, das die wichtigsten Ergebnisse und Momente der Veranstaltung fotografisch festhält, und der hier vorgelegten begleitenden Zusammenfassung und Weiterentwicklung der Inhalte in Form des bei der Veranstaltung angekündigten "Manifests für Digitale Räume". Für diesen Text wurde wesentlich auf die in Köln erarbeiteten Handlungsprinzipien zurückgegriffen.

Präsentation

Manifest für Digitale Räume

 campus.isprat.net


Vom E-Government zum M-Government – jetzt die Potenziale mobiler Endgeräte nutzen

• M-Government bietet neue Interaktionsformen und vielfältige Anwendungsbereiche

• ISPRAT-Whitepaper konkretisiert Potenzial mobiler Endgeräte

Mobile Government, das Anbieten und Abwickeln von Verwaltungsdienstleistungen auf mobilen Endgeräten, bietet zahlreiche Möglichkeiten, den Behördenkontakt für Bürger und Unternehmen einfacher, schneller und angenehmer zu gestalten. Der hohe Verbreitungsgrad von mobilen Endgeräten stellt schon heute die dafür nötige Infrastruktur bereit. Das Interesse an mobilen Angeboten sowohl seitens der Bürger als auch bei Verwaltungsmitarbeitern ist groß. Zu diesem Schluss kommt das White Paper „Mobiles Regieren und Verwalten in einer mobilen Welt“ der Arbeitsgruppe Mobile Government, mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Whitepaper Mobile Government

ISPRAT Eckpunktepapier: Mobile Governement

Nationale E-Government-Strategie muss ein Update bekommen

Immer mehr Menschen surfen mobil – der Staat handelt analog
ISPRAT veröffentlicht Eckpunktepapier „Mobile Government“

Die Nationale E-Government-Strategie (NEGS) muss ein Update erfahren, und zwar um das Handlungsfeld „Mobile Government“.

Eckpunktepapier Mobile Government